Macht Geld glücklich?

Liebe Fans,

kürzlich habe ich mir die Frage gestellt: Kann Geld wirklich glücklich machen? Hängt Glück von der Höhe des Bankkontos ab?
Vielleicht macht es einige Menschen glücklich, Geld anzuhäufen, aber mit der Geldmenge wächst auch die Angst, es wieder verlieren zu können. Also macht es im Übermaß wohl doch nicht so glücklich, wenn man sich ständig sorgen muss. – Es sei denn, man verwendet es dafür, anderen Menschen, denen es nicht so gut geht, zu helfen. In dem Fall, denke ich, kann Geld glücklich machen. :-)
Meiner Meinung nach beruhigt es einfach, Geld zu haben in der Größenordnung, dass das eigene Auskommen gesichert ist. Wir alle brauchen Geld um unser Leben bestreiten zu können und wir freuen uns wenn es dafür ausreicht, uns auch mal etwas Schönes zu gönnen, aber glücklich macht es doch sicherlich nicht.
Weil mich die Frage sehr beschäftigt, hab ich ein wenig dazu nachgelesen und es gibt tatsächlich „Glücksforschung“, eine neue, interdisziplinäre Wissenschaft, wo sich Psychologen, Soziologen, Biologen, Neurologen und Wirtschaftswissenschaftler mit der Korrelation zwischen Glück und Geld beschäftigten. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass die finanzielle Situation nur unwesentlich zur Lebenszufriedenheit eines Menschen beiträgt. (Wer hätte das gedacht … ;-) )
Es sind andere Dinge, die Menschen glücklich machen, funktionierende soziale Beziehungen: Freunde, Lebenspartner, Familie, gesund zu sein, eine Beschäftigung zu haben, die einem Freude macht und die einen erfüllt, das Gefühl von Freiheit und Selbstbestimmung bei seiner Arbeit und das Gefühl, etwas Nützliches zu tun.
Bei mir ist es so, dass mir Geld nicht so wichtig ist. Ich bin früher mit sehr wenig Geld ausgekommen, ich hatte meine Freunde, meine Familie, ein Dach überm Kopf und eine Arbeit, die mir Spaß gemacht hat. Ich war ein glücklicher Mensch. Und heute darf ich meinen Traum leben und auf der Bühne stehen, kann meine Kreativität ausleben, bin gesund und ich freue mich, wenn ich mich mit meinen Freunden an einen Tisch setzen und mich mit ihnen über interessante Themen unterhalten kann. Das alles macht mich sehr glücklich. :-)
 
Welche Rolle spielt Geld in Eurem Leben? Eine große? Oder sind Euch andere Dinge wichtiger?
 
Euer Daniel Küblböck

Einladung zum Tee

Liebe Fans,
 
letztens war ich bei Freunden eingeladen. Die Runde, die sich dort eingefunden hatte, bestand in der Mehrzahl aus älteren Damen. Es wurde Tee serviert – und Kuchen. Und es gab unendlich viel zu erzählen, über Politik, Reisen und über die Familie. Ich wurde immer wieder gefragt, wie sich verschiedene Dinge aus meiner Perspektive darstellen. Die Damen haben es richtig genossen, dass so ein junger Hüpfer dabei war, den sie ein wenig umsorgen konnten. Gleich mehrfach wollte man auch von mir wissen, wie mir der Kuchen schmeckt. ;-) Der Kuchen war übrigens sehr lecker. :-)
Aber ich fand es klasse, dass sie auch meine Sicht der Dinge sehr interessierte und dass sie auch nachfragten, was meine Meinung geprägt hat, warum ich manche Dinge so sehe oder empfinde.
Ich fand diese Gesprächsrunde interessant und bereichernd und überhaupt finde ich es wichtig, dass junge und ältere Menschen immer den Dialog suchen. Man kann so viel voneinander lernen und man kann sich gegenseitig helfen. Wir Jüngeren können vom Erfahrungsschatz der Älteren profitieren und andersherum können wir den so genannten „Best Agern“ auch Neues vermitteln. Wir können unsere jeweiligen Sichtweisen deutlich machen und so den anderen vielleicht besser verstehen.
Kommunikation ist immer ganz wichtig, finde ich, und dass man offen bleibt für alles.
 
Noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts war es ja durchaus üblich, dass drei Generationen unter einem Dach zusammen lebten. Heute ist es ja nicht mehr so. Viele alte Menschen leben allein. Da finde ich es schön, wenn man immer wieder Begegnungen mit ihnen sucht.
 
Wie ist es denn bei Euch? Auf welche Weise erlebt oder lebt Ihr ein „Miteinander verschiedener Generationen“?
 
Euer Daniel Küblböck

Tokio Hotel

Liebe Fans,

erinnert Ihr Euch noch an Tokio Hotel? ;-)
Was machen die eigentlich momentan?

Es gab Zeiten, da haben Tokio Hotel die ganze Nation gespalten und waren überall präsent. Sie haben große Erfolge eingefahren, hier in Deutschland und auch international. 2009 veröffentlichten sie ihr drittes Album „Humanoid“ in deutscher und englischer Fassung und tourten um die ganze Welt. Die Jungs sind überall bekannt. Sogar in Spanien hängen ihre Poster an der Wand. Aber jetzt sieht und hört man kaum noch etwas von ihnen.

Ab und zu stolpert man schon mal über eine Nachricht von einem Umzug nach Los Angeles, einem neuen Piercing oder über einen Imagewandel: „Vom Mangapüppchen zu einem richtigen Kerl“ – Bill Kaulitz – mit blond gefärbten, kurzen Haaren, Sonnenbrille, einem Bärtchen im Gesicht.

Aber was ist mit Musik?

Euer Daniel Küblböck

DVD-Abend

Liebe Fans,
 
letztens habe ich mich mit Freunden getroffen. Wir hatten alle Lust darauf, uns einen richtig schönen DVD Abend zu machen. Natürlich mit Cola und Chips. Irgendwie konnten wir uns aber zunächst nicht einigen, welchen Film wir uns anschauen wollten. Letztendlich haben wir uns für den Historienfilm „Elizabeth“ entschieden. Der Film ist toll gemacht, authentisch inszeniert und klasse besetzt. Er gibt sehr interessante Einblicke in die grausige, düstere Welt der elisabethanischen Ära. Es geht darin um Elisabeth I, eine für mich sehr bemerkenswerte Frau, die es schafft, in einer Zeit zu bestehen und sich durchzusetzen, in der Männer die Geschichte dominiert haben. Von ihrem Vater Heinrich VIII verstoßen, von der Halbschwester Queen Mary I in den Tower geworfen und von mächtigen Rivalen fast ermordet, schlägt Elizabeth gnadenlos zurück, um ihre Herrschaft zu sichern.
Nach dem Film haben wir noch lange zusammen gesessen und uns über den Film unterhalten.
 
Schaut Ihr auch so gerne DVDs? Welche Filme habt Ihr denn so in Eurer DVD-Sammlung?
 
Euer Daniel Küblböck

Männerhandtaschen

Liebe Fans,

es gibt ja seit geraumer Zeit auch Handtaschen für den Mann.

Nicht zuletzt Horst Schlämmer hat sie in unser Bewusstsein gerückt und bekennt sich öffentlich zur Männerhandtasche. :-)

Im asiatischen Raum sind Männerhandtaschen voll im Trend, auf internationalen Modenschauen sieht man sie schon seit vielen Jahren und auch in unseren Alltag halten sie allmählich Einzug in die Männermode. Die Meinungen dazu sind noch sehr gespalten. Für manche Männer sind sie einfach ein praktisches Accessoire, das sie gerne annehmen, für andere sind sie ein „No-Go“, sie finden solche Taschen zu unpraktisch, zu modisch, zu gewagt und stopfen lieber weiterhin ihre Hosen- und Jackentaschen voll oder benutzen einfach einen Rucksack für ihr Zeug.

Ich frage mich auch oft, ob Männerhandtaschen nicht ein bisschen zu feminin wirken. Aber ich trage sie eigentlich sehr gern. Denn ich habe immer so viele Sachen dabei, dass ich nicht wüsste wo sonst hin damit. Geldbörse, Schlüsselbund, Mundspray, Handy, MP3-Player, Digitalkamera, Notizbuch, Stifte und anderer Kram wollen transportiert werden.
Da braucht man einfach ausreichend Platz, wo man das alles unterbekommt.

Wobei diese Taschen auch ein Kapitel für sich sind. Kennt Ihr das? Das Innenleben der Taschen lässt oft zu wünschen übrig – zu wenige Fächer – und im Endeffekt liegt dort drinnen alles durcheinander. Wie oft suche ich in meiner Tasche nach etwas Bestimmtem und finde nichts. Die Sachen sind einfach verschwunden. Endlich, nach ausgedehnten Grabungen, ertasten die Finger dann kleine Einzelteile: die Kopfhörer vom iPhone, einen Handschuh, den Deckel der Wasserflasche. Nur den Deckel! Oh Gott, ist mein Wasser ausgelaufen? Also man kann mit seiner Handtasche ganz schön viel Spaß haben. :-D

Findet Ihr, dass eine Handtasche für einen Mann zu feminin ist? Ich denke es kommt immer auf den Mann an und finde es wichtig, dass die Tasche zum Gesamtbild passen soll. Ich glaube zu Til Schweiger würde sie nicht passen. Aber zu Daniel Küblböck schon. ;-)

Euer Daniel Küblböck

¿Usted habla alemán? – Sprachen

Liebe Fans,
 
ich liebe Sprachen. Es ist für mich sehr wichtig, viele Sprachen sprechen und verstehen zu können.
Unserer Welt wächst von Tag zu Tag mehr zusammen und ich möchte mich mit möglichst vielen Menschen verständigen und unterhalten können.
Eine neue Sprache zu lernen ist unglaublich spannend und interessant. Sie ist wie ein offenes Fenster, das einem neue Ausblicke auf die Welt eröffnet, einem andere Kulturen näher bringt.
Momentan spreche ich Deutsch, Englisch und Spanisch. Jetzt möchte ich gern noch Französisch und Russisch lernen.
Ich bin ja viel unterwegs und habe zum Beispiel in Frankreich festgestellt, dass man mit Englisch nicht allzu weit kommt.
Neulich habe ich etwas über Giuseppe Mezzofanti gelesen, einen italienischen Kardinal, der als eines der größten Sprachgenies gilt. Er soll 57 Sprachen verstanden und davon 38 gesprochen haben. Sein Heimatland hat er aber nie verlassen. Er soll die Sprachen erlernt haben, während er fremdsprachigen Gläubigen die Beichte abnahm.
Unglaublich, oder?
 
Wie viele Sprachen sprecht Ihr denn so? Könnt Ihr Euch im Ausland gut unterhalten?
 
Mein Spanisch ist mittlerweile ganz passabel. Damit hab ich schon einige Leute in Erstaunen versetzt. :-)
 
Ich werde dann bald mal „in medias res“ gehen. Wobei … Latein wäre vielleicht auch eine Option. ;-)
Aber ob ich da viele Leute zum Quatschen finde? :-)
 
Euer Daniel Küblböck

Zahnarztbesuch

Liebe Fans,
 
zweimal im Jahr steht ein Termin ins Haus, den ich überhaupt nicht mag.
„Besuch“ beim Zahnarzt.
Mir ist schon immer viele Tage vorher mulmig zumute.
Aber natürlich reiße ich mich jedes Mal zusammen und gehe auf wackeligen Beinen hin.
Schon allein dieser Zahnarztstuhl, der, wenn er für die Behandlung sanft nach hinten gekippt wird, in einem das Gefühl wachsen lässt, hilflos ausgeliefert zu sein.
Auch all die Gerätschaften, die da zum Einsatz bereit liegen, erinnern mich eher an Folterinstrumente. Und die Spritzen!
Am liebsten würde ich auf der Stelle wegrennen.
Aber am Ende siegt doch immer die Vernunft. „Daniel, Augen zu und durch“, sag ich mir dann.
Regelmäßige Zahnkontrolle und Zahnpflege sind nun mal wichtige Bausteine, um seine Zähne lange gesund zu erhalten. Vor allem, wo ich doch so oft in die Kamera lächeln muss. :-)
 
Wie ist es denn bei Euch? Geht Ihr gerne zum Zahnarzt? Habt Ihr auch manchmal Angst?
 
Euer Daniel Küblböck

Angela Merkel

Liebe Fans,

heute möchte ich mal ein bisschen politisch werden. ;-)

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass ich Frau Merkel bewundere.
„Kohls Mädchen“ hat sich im Laufe der Zeit an der Männerriege der Union vorbeigekämpft und ist heute die mächtigste Frau Deutschlands. Wie sie ihre Rolle in Europa einnimmt ist unvergleichlich. Man hat das Gefühl, dass sie die Chefin im Ring ist. Egal welcher Sache sie sich widmet, unsere Bundeskanzlerin bekommt in den meisten Fällen genau das, was sie will. Ich finde es klasse, dass eine Frau so viel bewirkt.

Seit 2006 ist Angela Merkel laut „Forbes“-Liste – bis auf das Jahr 2010, in dem Michelle Obama die Position innehatte – sogar die mächtigste Frau der Welt.

Unserer Bundeskanzlerin wurde immer vorgeworfen sie sei zu zögerlich, aber ihre Maxime lautet offenbar: In der Ruhe liegt die Kraft. Mittlerweile kommt ihre stoische Art gut an. Sie kommt pragmatisch, durchsetzungsfähig und solide rüber und vermittelt den Leuten, alles richtig zu machen. Ihr Umgang mit der Eurokrise brachte ihr Ende letzten Jahres in einer europaweiten Umfrage Bestnoten für ihr Krisenmanagement ein.

Ich denke, sie wird auch langfristig davon profitieren, dass sie nach anfänglichem Zögern ihren Widerstand gegen Joachim Gauck als Präsidentschaftskandidat dann doch schnell aufgab – auch um einen Koalitionsbruch zu vermeiden. In Erinnerung wird dann später weniger ihre Kehrtwende bleiben, als vielmehr ihre Entscheidung für Gauck. Beim Atomausstieg war es auch so.

Bei ihren Auftritten verzichtet Angela Merkel meist auf große Worte, großartige Gesten, große Emotionen, sie inszeniert sich nicht.
Sie hat es nicht nötig wie ein Gockel herumzustolzieren und sich mit geschwellter Brust zu präsentieren. Nein! Sie bleibt recht ruhig und sachlich.
Ich finde diese Haltung gut. Man kann im Leben viel erreichen, wenn man authentisch bleibt, und sich in gewissen Situationen nicht aus dem Konzept bringen lässt.
Angela Merkel ist in dieser Rolle perfekt.
Meine Hochachtung Frau Bundeskanzlerin.

Wie ist denn Eure Meinung dazu?

Euer Daniel Küblböck

Harald Juhnke

Liebe Fans,
 
oft denke ich an diesen großen Mann. Er war einzigartig. Jemand der auf seine ganz spezielle Art und Weise die Menschen in seinen Bann zog. Ein Entertainer der alten Schule, der sämtliche Disziplinen beherrschte: er war Sänger, Tänzer, Komödiant und ein Charakterschauspieler, der seinen Rollen sowohl Leichtigkeit als auch Tiefe gab.
Fast 40 Jahre stand er auf der Bühne und begeisterte das Publikum mit seinem Witz, seinem augenzwinkernden Charme und seiner Berliner Schnoddrigkeit. Viele nannten ihn den deutschen Frank Sinatra, der Lieder mit Herz und Seele interpretierte, der immer authentisch und ehrlich war.
 
Ich vermisse Menschen wie ihn.
 
Wo sind die großen Entertainer? Gibt es sie noch? Und würden sie in unserer heutigen TV-Landschaft überhaupt noch Platz finden?
 
Wer war für Euch der Beste und Größte?
 
Euer Daniel Küblböck

Omas Hausmittel

Liebe Fans,
 
ich interessiere mich sehr für alte Hausrezepte. Ich hab gelesen, dass inzwischen immer mehr Menschen zu alten Naturheilmitteln greifen, was auch nicht verwunderlich ist, wenn auf dem Beipackzettel vieler Medikamente das Kapitel über die eventuellen Nebenwirkungen oft länger ist als das über den Nutzen.
Manche dieser Hausmittel existieren ja bereits seit Jahrhunderten, teilweise seit Jahrtausenden.
Inzwischen hat auch die Forschung traditionelle Heilmethoden wieder entdeckt und es haben sich manche Heilmittel auch in der Schulmedizin etabliert, die schon unsere Großmütter gegen Erkältungen angewendet haben, zum Beispiel Wickel mit verschiedenen Heilsubstanzen oder die Hühnersuppe.

Ich stöbere ja so gerne in alten Büchern und forsche nach guten, alten Hausmitteln.

Hustensaft, zum Beispiel, kann man ganz leicht selber machen: Man muss ein paar Zitronen schälen, in Scheiben schneiden, in eine Schüssel legen und dick mit Zucker bestreuen. Ungefähr 12 Stunden stehen lassen, durch ein Sieb pressen und ab in den Kühlschrank mit dem Saft. Dreimal täglich einen Esslöffel voll davon einnehmen.

Honigtee ist gut bei leichtem Husten: einfach einen Teelöffel mit Honig in warmem Fencheltee auflösen.

Oder bei Schnupfen kann man nachts eine gehackte Zwiebel neben das Bett stellen. Die Zwiebeldämpfe machen die Nase frei. Allerdings verweilt der Zwiebelgeruch bei dieser Anwendung gern noch etwas länger im Zimmer, teilt einem die inzwischen „freie Nase“ dann mit. ;-)

Es gibt Hausmittel, die sollen anregend wirken, auf Körper und Geist.

Meine Oma hat immer viel mit Kräutern gearbeitet und sie hat damals mein Interesse geweckt für diese Dinge.

Wendet Ihr selbst Naturheilmittel an? Kennt Ihr gute, alte Hausrezepte? Welche erinnern Euch an Eure Kindheit?

Euer Daniel Küblböck